Evang.- Luth. Kirchegemeinde Radeberg / Baugeschichte

1486

Grundsteinlegung

1498

Vermutliche Vollendung

1611

Turmspitze muss wegen Baufälligkeit abgetragen werden; der Turm erhält eine stumpfe Haube

1714

Großer Stadtbrand, das innere der Kirche brennt aus, nur stockender Wiederaufbau – es fehlen die finanziellen Mittel

1730

Einweihung der wiederaufgebauten Kirche mit Taufstein und Kanzel von Johann Christian Feige und neuer Orgel durch Superintendent Valentin Ernst Löscher (Frauenkirche Dresden)

1741

Erneuter Brandschaden

1743

Behelfsdach

1770

Errichtung eines niedrigen Turms

1805

Die Fenster erhalten helles Tafelglas statt düstere Butzenscheiben

1808

Inneres und Äußeres der Kirche erhalten neuen Putz

1850

Einbau einer neuen Orgel

1860

Gesamtrenovierung der Kirche

1866

Der Verein wird gegründet, der sich die Errichtung eines für Stadt und Kirchgemeinde repräsentativen Turms der Stadtkirche zum Ziel setzt

1886

Grundsteinlegung zum heutigen Turm

1889

Einweihung der um sieben Meter nach Westen erweiterten Kirche und des vollendeten Turms

1942

Die zwei großen Glocken fallen dem Krieg zum Opfer

1956

Erneuerung der sturmgeschädigten Turmspitze

1957

Weihe von vier neuen Glocken aus Eisenhartguss

1969

Beginn umfangreicher Sicherungs- und Rüstarbeiten aufgrund von Schwammschäden bedrohlichen Ausmaßes, vor allem im Bereich der Dachkonstruktion der Kirche und des hölzernen Interieurs, z.B. Altar und Orgel

1970/71

Schwammsanierung an Dachstuhl und Mauerwerk, Abriss der Orgel, Erneuerung des Kirchdaches und des Außenputzes, des Gestühles und des Altars, der Altarraum erhält neue farbige Fenster (nach Entwürfen von Herrn Werner Juza / Wachau), Restaurierung von Taufstein und Kanzel

1971

6. Juni. Erster Gottesdienst mit Altarweihe in der erneuerten Kirche

1975

4. Oktober: Orgelweihe der aus Hohenstein erworbenen und vom VEB Orgelbau Bautzen (Eule) erneuerten und erweiterten Herbrig Orgel

1980

Erhebliche Schäden an den Säulen der Balustrade des Turmes machen Sicherungsarbeiten erforderlich

1981

Die verwitterten und bröckelnden Säulen der Balustrade werden von der Firma Irmisch aus Radeberg durch aus Beton gegossene ersetzt

1990

Das Orgelpositiv der Firma Wünning (Großolbersdorf/Erzg.) findet seinen Platz im Altarraum der Kirche

1991

Schäden an der Balustrade weisen auf die Notwendigkeit der baulichen Revision und Restauration des Turmes hin

1992

Mit alpiner Technik wird der Kirchturm auf seinen baulichen Zustand untersucht – die Dringlichkeit der Sanierung wird dadurch bestätigt

1993

Einbau einer neuen Gasheizung

1995

Neugründung des Kirchturm-Bauvereines Radeberg e.V. zur Förderung der Instandsetzung und Erhaltung des Kirchturmes als Wahrzeichen der Stadt

1996

Beginn der Sanierung am Kirchturm:
Erneuerung der Balustrade einschließlich der Trägerkonstruktion, komplette Sandsteinsanierung, Einbau von Schall-Luken, Neuaufbau des Glockenstuhles aus Holz, Einbau zwei neuer Glocken der Firma Bachert (Heilbronn) sowie der einzigen noch von 1921 vorhandenen Glocke, Überholung des Turmuhrwerkes, der Ziffernblätter und Zeiger sowie Anbringung eines elektrischen Aufzuges für das Uhrwerk.

1997

14. September: Glockenweihe für das neue Geläut Glockeninschrift (Römer 12,12): SEID FRÖHLICH IN HOFFNUNG +++GEDULTIG IN TRÜBSAL+++HALTET AN AM GEBET

1998

13. September: Der Kirchturm ist wieder begehbar

2001

Sanierung und Neugestaltung der Außenanlagen um die Kirche, Inbetriebnahme der Turmbeleuchtungsanlage am 16. Dezember, Turm und Kirche werden in den Abendstunden angestrahlt und sind weithin sichtbar

2002

Sanierung des Dachstuhles, Dacheindeckung mit Biberschwänzen, Dachentwässerung in Kupfer, Außenputz neu

2003/2004

Komplette Erneuerung des Innenraumes, Neugestaltung der Decken und Emporenbrüstungen, Balkone an den Austritten der ehemaligen 2. Empore, Fußboden mit Sandsteinplatten, neues und zeitmäßiges Beleuchtungskonzept, komplette Erneuerung der elektrischen Anlage, Restaurierung von Kanzel und Taufstein, zwei neue Wandmalereien des Leipziger Kunstmalers Matthias Klemm, Einbau einer Toilette

2004

9. Mai: Festliche Wiedereinweihung der Kirche

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(Quelle: Kirchen Informationsbroschüre Mai 2004)


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